Zitat Jung

nsdok

 

 

Ein Beispiel: Das geplante NS-Dokumentationszentrum in München

Im Oktober 2001 bekundete die Landeshauptstadt München ihren Willen, ein Dokumentationszentrum am Königsplatz zu errichten. Kurz darauf, im März 2002 beschloss auch der Freistaat Bayern, sich die umfassende Darstellung der nationalsozialistischen Geschichte Münchens zur Aufgabe zu machen.

Damit wurde die Grundlage geschaffen, in absehbarer Zeit in Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Bayern und der Stadt München eine entsprechende Erinnerungs- und Lerneinrichtung in München zu schaffen. Das Kulturreferat wurde als federführendes Referat beauftragt, den Beschluss des Stadtrats umzusetzen.

Die Gremienarbeit für das NS-Dokumentationszentrum wurde Anfang 2005 aufgenommen.

Die dabei erarbeiteten Stellungnahmen und Papiere sind auf der Internetpräsenz des im Aufbau befindlichen NS-Dokumentationszentrums München publiziert und bieten interessante Informationen für in Stuttgart mögliche Konzepte.

Siehe z. B. hier:

Empfehlungen für die konzeptionelle Ausrichtung erarbeitet durch den wissenschaftlichen Beirat des NS-Dokumentationszentrums München

 

Im April 2008 gab der Münchner Stadtrat den Startschuss für die Auslobung des Architekturwettbewerbs und damit für die Realisierung des NS-Dokumentationszentrums. Über sechzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs nimmt diese Einrichtung damit Gestalt an – auch dank eines starken bürgerschaftlichen Engagements.

 

letzte Aktualisierung: 2010-03-25